Als die Berlinale Anfang 2025 wiederholt Schauplatz von Gaza-Protesten ist, läuft im Programm der Shorts mit Prekid vatre ein Film, der das Wort Waffenruhe im Titel trägt, obgleich es darin eigentlich um das Nachwirken des Völkermords von Srebrenica aus dem ehemaligen Jugoslawien geht.
Um Parallelen und Bezüge vom Heute zum Gestern, zwischen unterschiedlichen Konflikten aus aller Welt, geht es in Teilen auch in unserem Interview mit Regisseur Jakob Krese. Dazu hat er Short Talks in sein Atelier eingeladen, das illustrierte Kulisse dieses Videos geworden ist.
Im weiteren Gespräch berichtet Filmemacher Krese detailreich von seiner dokumentarischen Arbeit mit Zeitzeugin Hazira, warum seine ursprünglichen Pläne schon am ersten Drehtag keinen Bestand mehr hatten und dass Prekid vatre unter anderen Produktionsumständen durchaus auch ein Langfilm hätte werden können.
Besondere Bedeutung für all das hat Unkraut jäten. Es steht symbolisch für Resilienz, lässt die trocken-humorvolle Protagonistin von Prekid vatre, die vor 30 Jahren schlimmstes erleben musste, seitdem in einem ewigen Flüchtlingslager lebt, aber auch ungezügelt ihre Wut auf die Peiniger von damals ausleben.
Mehr über Jakob & Short Talks:
- Short Talks auf Vimeo
- Offizielle Website des Kurzfilms
- Berlinale Shorts Blog-Artikel über Jakob & Prekid vatre
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- Offizielle Website des Kurzfilms
- Berlinale Shorts Blog-Artikel über Jakob & Prekid vatre
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